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Yin-Yoga

Yin = ruhig, innerlich machen, geschehen lassen, unsichtbar, der Erde zugewandt

Yang = aktiv, äusserlich machen, aktiv machen, sichtbar, dem Himmel zugewandt

Yin Yoga ist eine ergänzende, ruhige Praxis zu den im Allgemeinen eher „Yang-betonten“, aktiven Yogahaltungen. Es eignet sich somit besonders als Ausgleich zu dem bewegungsorientierten, fliessenden Hatha Yoga, um eine tiefe Selbstwahrnehmung und Entspannung zu erfahren.

Im Yin Yoga geht es vor allem darum, in die speziellen Haltungen hinein zu sinken, den Atem frei fliessen zu lassen. In dieser ruhigen, meditativen Praxis kommen die Übenden zu innerer Ruhe und lassen Anspannungen in den Gelenken, Muskeln, Organen und Bindegeweben los.

Yin Yoga eine ruhige Form des Yoga, kann dennoch sehr fordernd und anspruchsvoll sein. Auch unsere Ausdauer und der Durchhaltewillen werden gestärkt.

Was ist Yin Yoga?

Die Haltungen im Yin Yoga werden bis zu 5 Minuten gehalten, manchmal auch länger. Dies hat eine Auswirkung auf das Bindegewebesystem, auf unsere Faszien. Faszien sind ein relativ festes Gewebe, das all unsere Muskeln, Organe umhüllt und ihm Form und Halt geben. Faszien trennen und verbinden alles in unserem Körper. Diese dehnen sich erst nach einer gewissen Zeit des „Hineinsinkens“ in die Haltung. Das Weichwerden wird nach ein paar Minuten des „nicht-mehr-Haltens“ spürbar, also mit dem Loslassen in einer bestimmten Position. Hier hilft uns die Schwerkraft immer weiter zu sinken und immer weicher zu werden. Fast alle Haltungen werden im Liegen oder Sitzen eingenommen und werden mit Kissen oder Yogarollen gestützt.

Was bewirkt Yin Yoga?

Viele Menschen mit Rückenschmerzen oder auch Gelenkschmerzen, häufig auch mit versteiftem, schmerzenden Schultergürteln, suchen im Yoga Hilfe. Mit dem Yin Yoga kommen wir an tiefer liegende Bereiche der Bindegewebeschichten. Das langsame Üben hat durchaus auch etwas Meditatives, wir sind ganz bei uns. Eine häufige Rückmeldung der Teilnehmenden ist, dass sie mit dem Yin Yoga mit dem statischen Üben erstaunlicherweise viel mehr Beweglichkeit erreichen als mit intensivem Bewegen.

Beispiel Stress

Du fühlst dich gestresst und angespannt: Im Gehirn werden Impulse an gewisse Körperstellen gesandt (häufig sind Nacken und Schulterbereich betroffen): „Anspannen!“ Die Muskulatur und die Faszien spannen sich an. Vielleicht hast du die Möglichkeit wieder zu lockern, vielleicht bleibt die Situation gestresst und die Anspannung verstärkt sich. Die Bindegewebe sind erst verhärtet, dann verkleben sie und irgendwann verfilzen sie. Mit einer gezielten Yin-Yogapraxis können wir daran arbeiten, sie wieder weich und geschmeidig werden zu lassen. Das wird einige Zeit dauern, ist aber möglich! Und dies gilt auch für älteren Menschen, die sich schon jahrelang nicht mehr als unbedingt nötig bewegt haben. Es ist nie zu spät, mit Yoga anzufangen!

Wie und zu welchen Zeiten wird Yin Yoga unterrichtet?

Meist werden die verschiedenen Yogaformen nicht miteinander vermischt, es gibt entweder „normale Yogalektionen“ oder „Yin Yoga Lektionen“. Jeder Block ist harmonisch auf Vor- Rück- Seitbeugen, Umkehr- und Drehhaltungen abgestimmt. Auch Anfänger können gut mitmachen. Auf dem Jahresplan sind die Yin-Yoga Lektionen vermerkt.

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